Die Möhne verbindet die Gemeinden Niederbergheim, Allagen, Mülheim/ Sichtigvor, Waldhausen und Belecke (von links nach rechts)
Impuls der Woche

Was ist ein Christ?

Es ist in den meisten christlichen Kirchen eine lange Tradition, dass bereits Kleinkinder getauft werden. Doch ein Sakrament ist keine Zauberei und wirkt nicht ohne eine innere Beteiligung. So sollen bei der Kindertaufe die Eltern und Paten stellvertretend mit ihrem Glauben für den der Kinder einstehen. Sie werden zu Beginn der Tauffeier gefragt, ob sie ihr Kind im Glauben erziehen wollen. Das wird noch genauer beschrieben: „Sie sollen das Kind lehren, Gott und den Nächsten zu lieben, wie Jesus es vorgelebt hat, mit ihm beten und ihm helfen einen Platz in der Gemeinschaft der Kirche zu finden.“ Ich halte diese Fragen bzw. Beschreibungen für sehr wichtig. Denn sie fassen das zusammen, was uns als Christen auszeichnet. Wenn einer wissen möchte, was ein Christ ist, bekommt er hier die Antwort. Sie geht auf Jesus selbst zurück. Als er nämlich gefragt wurde, was denn das wichtigste Gebot sei, fasst er zwei aus dem Alten Testament bekannte zusammen: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken.“ Und genauso wichtig ist das zweite: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Mt 22,37ff).

Für Eltern ist es eine verantwortungsvolle Aufgabe, ihre Kinder zu aufrechten und frohen Menschen zu erziehen. Sie müssen Grenzen setzen und zur Freiheit ermutigen, sie leben Haltungen und Werte vor und sind mit ihrem Tun und Lassen Vorbilder. Aber nicht nur in der Kindererziehung, sondern auch im Alltag gibt es eine Unmenge von Vereinbarungen und Regeln, die für ein gutes Miteinander nötig sind. Abstand halten, Hände desinfizieren, Maske tragen sind die aktuellsten. Wenn wir daran denken, sie aus Solidarität und aus Nächstenliebe zu erfüllen - so wie Jesus es vorgelebt hat -, ist es kein mühsames Gebot, sondern ein Bedürfnis, das von Herzen kommt.

Für Manche stellt sich die Frage, wer denn der Nächste sei. Da gibt es keine Grenzen. Gottes- und Nächstenliebe sind eins! Wenn Jesus sagt, „was ihr für einen meiner geringsten Brüder (und Schwestern) getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40), dann ist die Liebe zum Nächsten ein Beweis meiner Liebe zu Gott. Und umgekehrt: Wenn meine Liebe zu Gott keine Folgen für meine Mitmenschen und Mitwelt hätte, bliebe sie hohl.

An diesem Sonntag begehen wir in der katholischen Kirche den Weltmissionssonntag. Gerade in dieser Zeit ist unsere Solidarität mit Menschen vonnöten, die unter der weltweiten Krise besonders leiden. Das Missionswerk missio ist ganz konkret auf unsere finanzielle Hilfe angewiesen, die zurzeit durch geringere Kollekten in den Gottesdiensten eher mäßig ausfallen wird.

Was ist ein Christ? Jemand der Jesus nachfolgt und die Liebe zu Gott und zum Nächsten zum Maßstab seines Denkens und Handelns macht. So einfach ist das,
meint Ihr Pastor Markus Gudermann

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