Die Möhne verbindet die Gemeinden Niederbergheim, Allagen, Mülheim/ Sichtigvor, Waldhausen und Belecke (von links nach rechts)
"Frieden braucht Vielfalt"
Pfadfinder verteilten das Licht während des Friedenslicht-Gottesdienstes

 

Foto: Michael Sprenger

 

 
Nur Kerzen und einige rote und grüne Scheinwerfer erleuchteten am Samstag Abend zum Friedenslicht-Gottesdienst die St.-Pankratius-Kirche, als die Pfadfinder vom Belecker Stamm mit dem Friedenslicht zusammen mit den Messdienern und Pastor Ralf Hubert Bronstert in die Kirche einzogen.
Schon vor der Verkündigung des Evangelium verteilen sie das Licht an die Gläubigen und nur wenigen Minuten später erhellte der Kerzenschein der vielen Lichter das Kirchenschiff. „Das Friedenslicht ist aber kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern kann, es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden in der Welt einzusetzen“, hob Steffi Lehmenkühler zu Beginn des Friedenslicht-Gottesdienstes hervor. 

Schon am vergangenen Mittwoch holten die Rover das Licht von den Warsteiner Pfadfindern ab, brachten es zunächst in die Christusgemeinde, verteilten es an die Mitglieder der Einen-Welt-Gruppe und brachten es in die Propsteikirche. Hier feierten die Gläubigen den Friedenslicht-Gottesdienst, den die Pfadfinder unter der Anleitung von Verena Hillebrand, Steffi Lehmenkühler und Elias Lehmenkühler vorbereitet hatten. Die Juffis erarbeiteten in Eigenregie ein Predigtstück, die Wölflingen verlasen die Fürbitten und zündeten sechs Kerzen auf dem Altar an. Nach dem Gottesdienst boten die älteren Pfadfinder vor der Kirche heißen Glühwein an. 

In Österreich wurde 1986 die Idee vom Friedenslicht geboren, es sollte eine weihnachtliche Botschaft für Frieden in der ganzen Welt werden. Dies ist nur schwer nachzuvollziehen, denn genau in der Gegend um Bethlehem ist alles andere als Frieden und das schon seit vielen Jahrzehnten. Mit Hilfe der Pfadfinderverbände in Europa hat es der Österreichisch Rundfunk dann geschafft das Licht jedes Jahr vor Weihnachten an Menschen vieler Nationen und Religionen weiterzugeben. Das Licht ist ein Zeichen der Hoffnung. Es leuchtet mit seiner Friedensbotschaft Millionen von Menschen. Alle eint der Wunsch nach Frieden, wenn er auch, besonders im Helligen Land, aber auch in Deutschland und Europa zerbrechlich und manchmal unerreichbar scheint. 

Wie das Friedenslicht seinen Weg nach Deutschland fand. Im Jahr 1993 lernten zwei Altpfadfinder das Friedenslicht in Graz, Österreich, kennen und besuchten dort die Generalversammlung der österreichischen Gildepfadfinder. Nach Überlegungen und Gesprächen holten sie ein Jahr später, am dritten Advent, das Licht von Wien ab und bei jedem Bahnhofshalt gaben sie es an Pfadfinder weiter. Die Weitergabe des Friedenslichtes an den Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen und an ein Krankenhaus erregte besondere Aufmerksamkeit. Seit dieser Zeit sind 25 Jahre vergangen und in diesem Jahr wird das Ereignis unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt“ weitergetragen. Es soll Menschen die guten Willens sind ermutigen, sich für den Frieden und eine tolerante Gesellschaft einsetzen.

Michael Sprenger



Foto: Michael Sprenger


 

Zum Abschluss wurde das Pfadfinderlied gesungen: "Flinke Hände, flinke Füße, wache Augen, weites Herz; Freundschaft, die zusammenhält, so verändern wir die Welt …"
Foto: Michael Sprenger

 
 
 







19.12.2018

Frieden braucht Vielfalt - Friedenslicht nach Belecke geholt

Traditionell hat die Roverstufe der Belecker Pfadfinder das Friedenslicht am Mittwoch aus Warstein abgeholt und durch eine Wanderung nach Belecke gebracht. Dieses Jahr steht das Friedenslicht unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt – zusammen für eine tolerante Gesellschaft“.  In Belecke angekommen, wurde das Licht erst in die evangelische Kirche gebracht, wo die evangelische Gemeinde schon bei heißen Getränken und Keksen wartete. Anschließend ging es weiter ins Jugendheim, wo die eine Eine Welt Gruppe das Licht empfangen hat. Die letzte Station war in der Pankratiuskirche, wo das Licht nun sicher bis zum Friedenslichtgottesdienst am Samstagabend brennt.

Wer das Friedenslicht auch zu sich nach Hause bringen möchte, ist daher Samstag um 18:30 Uhr herzlich zum Aussendungsgottesdienst in die St. Pankratiuskirche in Belecke eingeladen. Im Anschluss laden die Belecker Pfadfinder wieder zu Kinderpunsch und Glühwein vor der Kirche ein.

Steffi Lehmenkühler
  

Foto: Steffi Lehmenkühler
 
 


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